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IG Metall Ingolstadt
Gewerkschaftliches Bildungsangebot

Unsere Arbeitswelt ist im stetigen Wandel und stellt uns in der betrieblichen Interessenvertretung ständig vor neue Herausforderungen. Zusammen wollen wir Lösungen finden und unsere Arbeitswelt aktiv gestalten. Unsere Seminare unterstützen Dich dabei!

Interessierst Du Dich für ein Seminar und hast spezielle Fragen oder möchtest Dich für ein Seminar anmelden? Dann wende Dich bitte an Deinen Betriebsrat, Deine zuständige Vertrauensperson oder den*die Bildungsbeauftragte*n im Betrieb. Weiterhin stehen Dir natürlich die zuständigen Betriebsbetreuer*innen bei Fragen zur Verfügung.

Hier gelangst Du zum aktuellen regionalen Bildungsprogramm.

 

Aus der Praxis für die Praxis

Unsere Seminare orientieren sich stets an der betrieblichen Praxis und sind so aufgebaut, dass die theoretischen Grundlagen durch betriebliche Beispiele untermauert werden. Unsere Referentinnen und Referenten bringen neben theoretischem Fachwissen auch jede Menge betriebliche Erfahrung mit. Das ist das Besondere an unseren Seminaren: Wir möchten gemeinsam aus den Erfahrungen lernen.

 

Zusammenhänge verstehen

Für viele Herausforderungen in unserer alltäglichen Arbeit gibt es keine Musterlösung oder gesetzliche Grundlage. Der Fokus in unseren Seminaren liegt darin, politische und wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und darauf reagieren zu können. Dazu gehört, zu wissen, wie gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Bedingungen Einfluss auf die betriebliche Arbeit nehmen und wie wir diese Bedingungen in unserem Sinne verändern können.

 

Lokal und vernetzt

In den Seminaren der IG Metall Ingolstadt triffst Du Kolleginnen und Kollegen aus der Region. Du kannst Dich vernetzen, was auch nach dem Seminar fortbesteht und hilfreich ist. Unser Ansatz „mit- und voneinander zu lernen“ endet nicht mit dem Seminar, sondern lebt durch ein funktionierendes Netzwerk – die IG Metall Ingolstadt – weiter.

 

Wir freuen uns, Dich auf unseren Seminaren begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit Dir zu arbeiten!


 

12 gute Gründe für Seminare bei der IG Metall

1. Wir sind die Experten

Interessenvertretung ist seit über 100 Jahren unsere Aufgabe. Wir kennen uns bei schwierigen Fällen aus, verhandeln Tarifverträge und helfen bei Betriebsvereinbarungen.

2. Du findest uns im Betrieb

Lernen endet nicht mit dem letzten Seminartag. Mit unseren 155 Geschäftsstellen sind wir auch danach persönlich für Dich erreichbar.

3. Die Praxis steht im Mittelpunkt

Theoretisches Wissen ist unverzichtbar – aber erst in Verbindung mit der Praxis kann sich Wissen entfalten. Unsere Betriebsbetreuerinnen und -betreuer haben täglichen Bezug zur Praxis.

4. Wir eröffnen Perspektiven

Wirtschaftliche Entwicklungen und politische Vorgaben haben Einfluss auf die Arbeit im Betrieb. Wir diskutieren die Zusammenhänge und eröffnen neue Blickwinkel.

5. Wir leisten Maßarbeit

Wir bieten für besondere Bedürfnisse, Personengruppen und Betriebsratsgremien Seminarkonzepte nach Maß.

6. Wir nehmen uns Zeit

Wir vermitteln neben rechtlichen Aspekten Hintergründe, Zusammenhänge und Handlungswege. Dafür nehmen wir uns Zeit und vermitteln die notwendigen Kompetenzen.

7. Mit uns entstehen Netzwerke

Ob regional oder überregional: Wir fördern Netzwerke. Das hilft, wenn es einmal schwierig wird.

8. Wir entwickeln Bildungswege

Wir verbinden Grundlagenwissen mit individuellen Bildungswünschen zur Spezialisierung. Damit bist Du immer auf dem richtigen Weg.

9. Frauen und Männer im Betriebsrat

In der Interessenvertretung ist eine gleichberechtigte Beteiligung wichtig. Deshalb fördern wir die Teilhabe an Bildung und bieten Seminare mit Kinderbetreuung.

10. Ausgezeichnete Seminare

Unsere Seminarkonzepte werden ständig weiterentwickelt. So sichern wir die gute Qualität unserer Seminare. Dafür werden wir von unabhängigen Gutachtern ausgezeichnet.

11. Qualifizierte Referentinnen und Referenten

Erfahrung in der Betriebsratsarbeit und umfangreiches Fachwissen zur gesetzlichen und gewerkschaftlichen Interessenvertretung bringen unsere Referentinnen und Referenten mit in unsere Veranstaltungen.

12. Lernen in freundlicher Atmosphäre

Unsere Bildungszentren: Hier bündeln sich Wissen und Erfahrung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit modernster Ausstattung und Seminartechnik.

Hinweise und Freistellungsansprüche
Anmelden, freistellen, teilnehmen

Hinweise und Freistellungsmöglichkeiten für die Teilnahme an den zentralen Seminaren der IG Metall

Zu den Hinweisen
Bildung im Zentrum
Die IG-Metall-Bildungszentren

Wir verfügen über sieben Bildungszentren: Bad Orb, Berlin, Beverungen, Lohr und Sprockhövel sowie die Kritische Akademie in Inzell und das Jugendbildungszentrum in Schliersee.

Überblick
Die Geschichte der Arbeiterbewegung

19. Jahrhundert

Ab den 1830er-Jahren verändert die Industrialisierung die Arbeitswelt: Massenproduktion verdrängt die handwerkliche Fertigung, Maschinen geben den Takt an. Die Arbeiterklasse ist schutz- und rechtlos. Für einen Hungerlohn schuften Erwachsene und Kinder täglich 14 Stunden und mehr in den Fabriken. Widerstand wird polizeistaatlich unterdrückt. Doch die Arbeiter organisieren sich. (Foto: IG Metall)

Jahrhundertwende

Mit der Industrialisierung wächst die Not der Arbeiterklasse. Doch die Gewerkschaften wehren sich und fordern kürzere Arbeitstage und freie Zeit für die körperliche Erholung. Allein von 1910 bis 1913 gibt es rund 9000 Streiks mit mehr als einer Million Beteiligten. Erst die Novemberrevolution bringt den Achtstundentag für alle, an sechs Tagen pro Woche. (Foto: Berliner Verlag/Archiv/pa)

Die 1920er-Jahre

Das Betriebsrätegesetz von 1920 verankert Rechte der Arbeiter in den Betrieben. Die Arbeitgeber rütteln immer wieder am Achtstundentag. In harten Arbeitskämpfen halten die Gewerkschaften dagegen. Doch in der Arbeiterklasse kommt es zu Richtungskämpfen. Die Weltwirtschaftskrise, die Inflation und steigende Arbeitslosigkeit stärken die nationalistischen Kräfte. (Foto: picture-alliance/akg-images)

1933–1945

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten beginnt das vorläufige Ende der freien Gewerkschaften. Am 2. Mai 1933 stürmen die Faschisten die Gewerkschaftshäuser – wer nicht fliehen kann, wird erschossen oder verhaftet. Vielen Gewerkschaftern gelingt die Flucht in den Untergrund. Von dort aus, aber auch in Gefangenschaft leisten sie Widerstand. (Foto: iStock/ChiccoDodiFC)

Nachkriegszeit und 1950er-Jahre

Beschäftigte und ihre Betriebsräte bauen die Betriebe wieder auf. 1949 gründet sich die IG Metall nach dem Prinzip der Einheitsgewerkschaft – die gewerkschaftliche Spaltung der Arbeiterklasse in Sozialdemokraten, Kommunisten und Christen ist damit aufgehoben. 1956 setzt die IG Metall die Fünftagewoche durch und erkämpft die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall auch für Arbeiter. (Foto: DGB)

Die 1960er- bis 1980er-Jahre

Sie sind geprägt von Differenzen um mehr Geld, freie Zeit und Demokratie im Betrieb. Die IG Metall erstreitet Lohn- und Gehaltserhöhungen im zweistelligen Bereich und setzt Arbeitszeitverkürzungen, mehr Urlaub und Urlaubsgeld durch. Die gewerkschaftlichen Vertrauensleute werden gestärkt und per Tarifvertrag geschützt. 1984 gelingt der Einstieg in die 35-Stunden-Woche. (Foto: IG Metall)

1990er-Jahre

Nach der Wiedervereinigung bricht die ostdeutsche Industrie ein. Millionen Arbeitsplätze gehen verloren. Die folgende Krise sowie die steigende Arbeitslosigkeit prägen das Jahrzehnt. Strukturelle Veränderungen machen eine Bündelung der Kräfte nötig: Die IG Metall fusioniert mit den Gewerkschaften Textil-Bekleidung und Holz und Kunststoff. (Foto: Foto: iStock/NatalyaLucia)

Die Jahrtausendwende

Beschäftigungssicherung, Altersteilzeit, Übernahme der Ausgebildeten und der Kampf gegen den Missbrauch von Leiharbeit sind Schwerpunkte im neuen Jahrtausend. Während der Finanz- und Bankenkrise 2009 verhindern tarifliche Kurzarbeit und Arbeitszeitverkürzung mit teilweisem Entgeltausgleich die schlimmsten Auswirkungen für die Beschäftigten in Deutschland. (Foto: iStock/bluejayphoto)

Digitalisierung und Industrie 4.0

Heute und morgen

Mehr denn je gilt es, die verbindliche Beteiligung der Beschäftigten in der betrieblichen Kultur zu verankern. Tarifbindung, mehr betriebliche und auch soziale Gerechtigkeit, Anspruch auf Qualifizierung, mehr Zeitsouveränität oder die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt sind anspruchsvolle Herausforderungen. Wir nehmen sie an. (Foto: IG Metall)

Dein Ansprechpartner bei Fragen zum Bildungsprogramm und für Seminaranmeldungen