Pressemitteilung IG Metall Ingolstadt Beschäftigte in Ingolstadt protestieren für „Zukunft statt Kahlschlag“ in der Automobilindustrie

Bundesweiter IG Metall Automobil-Aktionstag am 21.09.2026

14. September 2026 14. September 2026


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„Zusammenhalt ist unsere stärkste Marke”

 

Ingolstadt, 14.09.2026 – Angesichts der koordinierten Angriffe der Arbeitgeber auf Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen in der Automobilindustrie ruft die IG Metall zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Unter dem Motto „Zukunft statt Kahlschlag – Zusammenhalt ist unsere stärkste Marke“ werden deutschlandweit über hunderttausend Beschäftigte von Automobilherstellern und Zulieferern ein deutliches Zeichen für die Zukunft der Automobilindustrie in Deutschland setzen.

Der bundesweite Aktionstag findet am Montag, den 21. September 2026, statt.

Auch wir als IG Metall Ingolstadt werden uns daran beteiligen.

Unsere Protestkundgebung beginnt am 21.09.2026 um 12:15 Uhr am Gewerkschaftshaus in der Ettinger Straße 53 A, 85057 Ingolstadt.

Unsere klaren und unmissverständlichen Forderungen lauten:

  • „Zukunftsprodukte für unsere Werke!“
  • „Investitionen in Standorte statt Geldregen für Aktionäre!“
  • „Sparen im Unternehmen? Ja, bitte: bei Management, Produktdschungel und Bürokratie!“

Carlos Gil, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ingolstadt, macht den Ernst der Lage deutlich: „Es geht um so viel: Es geht um unsere Arbeitsplätze hier vor Ort, um unsere Region und um unseren Wohlstand. Aber es geht eben auch um die Zukunft einer Branche, die Wohlstand, Innovation und gute Arbeit in ganz Deutschland prägt. Ohne Industrie, ohne Autoindustrie ist Deutschland ein armes Land. Das darf nicht passieren!“

Dieser Tag ist weit mehr als eine Demonstration. Gemeinsam werden wir deutlich machen: Die Beschäftigten sind nicht bereit, Standortschließungen, Verlagerungen und Personalabbau als alternativlos hinzunehmen. Die Zukunft wird nicht allein in den Vorstandsetagen entschieden, sondern auch durch die Entschlossenheit der Beschäftigten und der IG Metall.

Wir kämpfen für unsere Arbeitsplätze, unsere Standorte und unsere Zukunft!